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Man ist so jung, wie man sich fühlt,

und so alt, wie man sich anfühlt!


Wir sitzen in unseren Häusern

und warten ab, ob uns der Klimawandel

das Dach über dem Kopf  wegweht.

Aber bis dahin haben wir wirklich gut gelebt!

 

Alles ist vergänglich –

bis auf die Gewissheit darüber.

 

Wenn ich in meine Zukunft blicken könnte,

würde ich eh alles unternehmen,

sie jetzt schon zu ändern.

 

Dass uns schon ein bloßer Gedanke

in Angst und Schrecken versetzen kann,

unterscheidet uns von vernünftigen Lebewesen.

 

Panik ist die Kapitulation der Vernunft

gegenüber dem Gefühl.

 

Es ist eine Urart des Menschen,

nur den Lärm der anderen

als Krach zu empfinden.

 

Urlaub ist die einzige Zeit,

in der ich meine Müdigkeit

einmal richtig genießen kann.

 

In der Nähe von Mekka gibt es eine Moschee,

in der die Gläubigen zehn Jahre lang

in die falsche Richtung gebetet haben.

Aber nicht einmal Allah scheint es aufgefallen zu sein.

 

 

 

Wer den Dingen zu sehr auf den Grund geht,

muss sich nicht wundern,

wenn er den Überblick über das Ganze verliert.

 

Die Basis der Toleranz besteht darin,

die Welt aus verschiedenen Perspektiven

betrachten zu können,

ohne zu sehr nach der Wahrheit zu fragen.

 

Wahrheit hat mit Wissen zu tun,

nicht mit Glauben.

Die Erde ist eben keine Scheibe.

 

Was der Mensch nicht wissen kann,

muss er glauben.

Das ist die Grundlage aller Religionen.

 

Wenn die Religionen

den Menschen ob seiner Vergänglichkeit

nicht mehr nur trösten, sondern vertrösten,

haben sie ihre Aufgabe verfehlt.

 

Der Vatikan tut immer noch so,

als würde der Baum der Erkenntnis

auf seinem Grund und Boden stehen.

 

Der Sündenfall des Menschen begann damit,

dass ihm weisgemacht wurde,

an einem eigenen Tag geschaffen worden zu sein.

 

Die Schöpfungsgeschichte

gibt dem Menschen bis heute den Freibrief,

die Natur zu seinen Gunsten auszubeuten.

 

Welche Religion die einzig wahre ist,

lässt sich einfach beantworten:

keine.

 

Das Drehbuch meiner Träume schreibt meine Seele.

So sehr bin ich ihr ausgeliefert.

 

Ein Traum meines Lebens besteht darin,

meine Träume selbst beeinflussen zu können.

 

Wenn ein Wunsch zum Traum wird,

hat er bereits die Tür zur Seele aufgestoßen.

 

Meine Seele wird nicht in mir,

aber in anderen weiterleben.

Beruhigend zu wissen, trotzdem.

 

Das Streben nach Erleuchtung

entsteht aus dem Gefühl,

bis dahin in Dunkelheit gelebt zu haben.

Damit lässt sich einiges ertragen.

 

Über etwas vernünftig nachdenken zu wollen,

ist für viele kein Widerspruch –

sie schaffen auch das Gegenteil.


Der Zahn der Zeit nagt an mir. Bin ich deshalb bisweilen so verbissen?



Man kann nicht über seinen eigenen Schatten springen,                                             

sollte es aber immer wieder versuchen,                                                                       

um den Schatten nicht noch größer werden zu lassen!